Datum:
08.08. – 10.08.2025
Tourenleiter:
Inge Kleemann
Bericht:
Hildegard Bruckdorfer-Nietsch
Fotos:
Sylvia, Petra, Jennifer, Rita, Wolfgang, Hildegard, Karin, Gitte, Gisela, Sabine, Andrea
Tourennr:
2025 – T – 24
Nach problemloser Anfahrt kamen wir – 11 Frauen und 1 Mann – am Kloster Kreuzberg an.Dort kamen wir am Vormittag in den Genuss einer außergewöhnlichen Führung in derKlosterkirche durch Pater Corbinian. Kurz erklärte er uns die Entstehung und Besonderheitender Kirche, aber dann ließ er uns sehr anschaulich, buchstäblich „zum Anfassen“ die Riten undBräuche des katholischen Gottesdienstes erfahren, und das mit viel Humor undAugenzwinkern. Das war keine langweilige Führung, bei der man sofort danach dieEinzelheiten vergisst, sondern wir wissen jetzt, wie z.B. Weihrauch hergestellt wird und waseine Monstranz ist. Seine gar nicht abgehobenen Erklärungen haben vielleicht einige von unszum „rechten Glauben“ bekehrt, jedenfalls besuchte ein Teil unserer Gruppe am Samstag undSonntag den Gottesdienst, um in weiteren Genuss der Ausführungen des Pater Corbinian zukommen, solchen Eindruck hat er hinterlassen.
Am Nachmittag machten wir noch eine Wanderung auf den Gipfel und die Umgebung mitweitem Rundblick auf die umliegende Landschaft. Und abends ließen wir uns die deftige Kücheund das berühmte Klosterbier schmecken, denn das Motto des Franziskanerklosters ist„Glauben und Genießen“. Dies findet offensichtlich regen Zuspruch, denn eine MengeBesucher – Wanderer, Zweiradfahrer, Touristen, Pilger, finden den Weg zum Kloster(-Bier).Am Samstag führte uns Inge zunächst nochmal auf den Kreuzberg und von da auf schönenWaldwegen, vorbei am geschlossenen Neustädter Haus, nach Bischofsheim, wo wir auf demMarktplatz ein vorzügliches Mittagessen genossen und anschließend nach einem kleinenStadtrundgang die Wanderung fortsetzten. Sehenswert in Bischofsheim ist die reichausgeschmückte russisch-orthodoxe Kirche. Der Weg führte uns nun bergauf zur Ruine derOsterburg. Von da gibt es bei wunderbarem Wetter einen herrlichen Weitblick in dieUmgebung. Nach einer ca. 21 km langen Wanderung mit ca. 600 Hm, teilweise auf schönenWaldwegen und dem Jakobsweg, kamen wir am Abend wieder am Kreuzberg an. Dort warwieder Genießen angesagt und bei interessanten Gesprächen ließen wir den Abend ausklingen.
Am Sonntag fuhren wir zum Nabu-Haus am Roten Moor. Auf dem 3 km langen Weg durch dasMoor wird die Entstehung, Entwicklung und Nutzung des Moores sowie die Vegetation erklärt.Nach langem Torfabbau wird es nun wieder vernässt, um diese einzigartige Landschaft zu erhalten.Besonders schön ist die Wanderung durch den Karpaten-Birkenwald. Der weitere Weg führte uns in einem Bogen mit Blick auf die Wasserkuppe wieder zurück zum Nabu-Haus, wo wir uns noch Mittagessen oder Kuchen schmecken ließen. Anschließend traten wir die entspannte Heimfahrt an.
Zusammenfassend möchte ich sagen: sehr empfehlenswert ist die Unterkunft im Kloster, trotzjeder Menge Besucher klappte die Organisation, Essen- und Getränkeausgabe, sehr gut. DieZimmer waren sauber und ruhig. Besonders empfehlenswert ist die humorvolle Führung vonPater Corbinian.
Zum Schluss möchten wir Inge Kleemann für die umsichtige und sachkundige Führung undPlanung der Tour danken und noch erwähnen, dass es eine sehr nette harmonische Gruppe warmit vielen interessanten Gesprächen auf wunderschönen Wegen.
Vielen Dank – gerne wieder!