Pitztal – Bergseen und ein Wander-3000er

Datum:

04.07. – 06.07.2025

Tourenleiter:

Roland Bräunling

Bericht:

Lena Hüttinger und

Felix Teufel

Fotos:

Tourennr:

2025 – T – 15

Team: Elfriede, Manfred, Melli, Anette, Alex, Felix und Lena

Für uns war es sowohl die erste Gruppen- als auch die erste Mehrtagestour mit dem DAV. Unsere Tour kombinierte alpine Herausforderung mit lohnenden Aussichtspunkten und entspannenden Pausen an Bergseen. Die Bergtour war von Roland so geplant, dass auch kleinere und abseits gelegenere Seen für eine kurze Abkühlung auf dem Weg lagen.

Freitag, Treffpunkt & Anreise
Unsere Tour startete am Freitag um 7 Uhram Parkplatz Messe in Ansbach. Nach etwa vierstündiger Autofahrt und zwei kleineren Kaffeepausen erreichten wir das Pitztal. Wir stellten den DAV-Bus bei Trenkwald ab und nutzten von dort den Postbus, um nach Mandarfen (1 675 m) – unserem Ausgangspunkt – zu gelangen. Bevor das Abenteuer dann endgültig startete, haben wir noch unsere Brotzeit verspeist. Das Wetter war von den Temperaturen sehr angenehm, dennoch waren für alle drei Tage Regenschauer gemeldet.


Tag 1: Mandarfen → Riffelseehütte (2 293 m)

Wir begannen mit einem Aufstieg von rund 620 hm von Mandarfen (1 675 m) direkt zur Riffelseehütte auf 2 293 m, eine moderne, vom DAV betriebene Hütte. Sie bietet etwa 60 Schlafplätze, Duschen und sogar mobilen Empfang. Dort liegt der beeindruckende Rifflsee, auf dem man auch Österreichs höchst gelegenste Floßfahrt unternehmen kann. Für den Nachmittag war noch ein Zusatzaufstieg mit Abkühlung am idyllischen Plodersee (2 475 m) auf dem Grubenkopf im Programm – wer mutig war, konnte sich ins klare Bergwasser wagen, was zwei Teilnehmer auch taten. Gegen Abend kehrten wir zur Hütte zurück und ließen den ersten Wandertag mit herrlicher Tiroler Küche ausklingen.

Tag 2: Cottbuser Höhenweg & Gipfelglück am Plangeroßkopf (3 053 m)

Früh machten wir uns auf den Weg entlang des Cottbuser Höhenwegs zur Kaunergrathütte. Ein anspruchsvoller Tag mit insgesamt rund 1 400 hm Aufstieg. Der Steig führte über felsige Passagen, die mit Drahtseilen gesichert sind. Somit waren Trittsicherheit und Schwindelfreiheit unbedingt erforderlich.

Wegen eines Murengangs war die direkte Route gesperrt, so dass wir einen Umweg mit Abstieg in ein Bachtal nehmen mussten. Den dadurch länger gewordenen Weg versüßten uns einige Murmeltiere. Vor dem letzten Aufstieg zur Kaunergrathütte auf 2 817 hm haben wir eine Pause eingelegt, bei der wir eine stärkende Brotzeit zu uns genommen haben.

An der Kaunergrathütte angekommen, deponierten wir unsere Rucksäcke im Winterquartier. Nach kurzer Erholung sind fünf von uns noch weitergezogen, um den Plangeroßkopf (3 053 m) zu erklimmen – ein Geröllhügel mit tollem Panorama über die Stubaier und Ötztaler Alpen – ein echtes Highlight. Zurück auf der Hütte haben wir unseren zweiten Hüttenabend verbracht – dieses Mal komplett ohne Handyempfang.

Tag 3: Abstieg & Gletschersee

Der letzte Tag war größtenteils dem Abstieg gewidmet. Auf dem Weg konnten wir sogar einen Alpensteinbock in seiner natürlichen Umgebung beobachten 😊. Für Abkühlung sorgte auch heute ein Badestopp, dieses Mal am Mittelbergsee (2 450 hm), der umgeben von einer beeindruckenden Bergkulisse liegt und den zwei von uns zum Baden nutzten. Bevor wir zurück nach Trenkwald abstiegen, gab es auf dem letzten Abschnitt unserer Wanderung noch eine Stärkung. Hier zogen bereits erste dunkle Wolken auf. Am Ende haben wir es tatsächlich geschafft, Punkt 14 Uhr den Bus zu erreichen ohne nass zu werden. Im Auto angekommen, gab es dann die kräftige vorhergesagte Regendusche.

Tag 3: Abstieg & Gletschersee

Der letzte Tag war größtenteils dem Abstieg gewidmet. Auf dem Weg konnten wir sogar einen Alpensteinbock in seiner natürlichen Umgebung beobachten 😊. Für Abkühlung sorgte auch heute ein Badestopp, dieses Mal am Mittelbergsee (2 450 hm), der umgeben von einer beeindruckenden Bergkulisse liegt und den zwei von uns zum Baden nutzten. Bevor wir zurück nach Trenkwald abstiegen, gab es auf dem letzten Abschnitt unserer Wanderung noch eine Stärkung. Hier zogen bereits erste dunkle Wolken auf. Am Ende haben wir es tatsächlich geschafft, Punkt 14 Uhr den Bus zu erreichen ohne nass zu werden. Im Auto angekommen, gab es dann die kräftige vorhergesagte Regendusche.

Auf dem Rückweg nach Deutschland haben wir noch einen Zwischenstopp in Reutte eingelegt. Dort haben wir uns über einen Kaiserschmarrn mit einem Heißgetränk freuen können.

Abschließend möchten wir uns bei der Wandergruppe und unserem Bergführer für die herzliche Aufnahme und tolle Erfahrung bedanken. Es war ein anstrengendes und herausforderndes Wochenende, aber es hat sich gelohnt und wir werden sicher nicht das letzte Mal dabei gewesen.

Lena Hüttinger und FelixTeufel