Entdeckungen zwischen Streuobstwiesen und Frankenhöhe

Datum:

21.05.2023

Autor:

Bernhard Schmid

Fotos:

Bernhard Schmid

Tourleiterin:

Sibylle Gaisser / Bernhard Schmid


Tour-Nr.:


Bericht vom Frühlingsausflug der Familiengruppe nach Burgbernheim

Die Ansbacher Familiengruppe hat sich am Sonntag, 21. Mai zum ersten Mal für einen Ausflug mit Kindern im Kita- und Grundschulalter getroffen.

Belinda, Bernhard, Sibylle und Leonard
Belinda, Bernhard, Sibylle und Leonard

Kunst in den Streuobstwiesen


Bei bestem Frühsommerwetter ging es per Bahn nach Burgbernheim-Wildbad, wo vom Bahnhof weg die Streuobstwiesen zum Entdecken einladen. In die satt grüne Natur sind überall Kunstwerke eingebettet: Ein Baum trägt nur noch bunte Vogelhäuser, eine Stütze scheint der Arm eines eingegrabenen Riesen zu sein, eine leuchtend gelbe Birne beherbergt einen Bienenschwarm und aus Hufeisen geformte Früchte hängen schwer in den Zweigen.

Blumenmeer am Schönberg

Es galt, den Irrgarten zu erkunden, um dann von einer übergroßen Bank durch Bilderrahmen auf einen Weiher zu blicken. Dort sonnte sich eine echte Schildkröte. Nach der Mittagsrast mit Würstchengrillen wurde ein verlassener Schäferwagen erkundet. Die Wiese am Schönberg war mit Wiesensalbei, Nelken, und Steinbrech getupft. Der „Gipfel“ bot eine tolle Aussicht über die Streuobstwiesen, die Windsheimer Bucht und die dahinter liegenden Erhebungen vom Steigerwald bis zum Fichtelgebirge.

Fußball auf der Skipiste

Danach ging es den Himmelfahrtsberg hinauf zum Plateau der Frankenhöhe, der Blick reichte immer weiter. Die steile Skipiste wurde flugs zum Fußballterrain erklärt, dessen „Tor“ am oberen Ende es zu erreichen galt. Auf dem Waldweg zum Wildbad und Langskeller konnte man sich dann wieder etwas abkühlen. Am Wegrand gab es weitere Pflanzen und Tiere wie Käfer, Kröten, Eidechsen und eine Blindschleiche zu begutachten.

Schaukeln an der Rieseneiche

Ein Teil der Gruppe machte sich vom Biergarten aus noch im Eiltempo zum Prösselbuck auf, dort lockten die Schaukeln an der riesigen alten Eiche. Am Bahnhof wieder vereint, ging es mit zehn fröhlichen Kindern und neun deutlich erschöpfteren Eltern wieder zurück nach Ansbach.