Datum:24.05.2019
Autor: –
Tour-Nr.:2019-T-09
…..so heißt ein kürzlich erschienener, überaus sehenswerter Dokumentarfilm von Jan Haft, in dem er dem Betrachter die vielfältige Flora und Fauna in eindrucksvollen Bildern näher bringt.
Unsere Wiese nebenan durften wir auf unserer naturkundlichen Wanderung auf den Petersberg am 24.05.19, unter der Führung von Sylvia und Herbert Gachstatter, mit geologischen Erläuterungen von Dietmar Weiß in Echtzeit erleben. Anschließend lernten wir auf unserem kleinen Streifzug durch das Burgbernheimer Waldgebiet im Naturpark Frankenhöhe zum Gasthof Wildbad, begleitet von einem Konzert vielfältiger Vogelstimmen, noch einige Pflanzen aus der „Schattenwelt“ kennen.
Sicherlich mit am beeindruckendsten war die Flugvorführung eines Hirschkäfers, der uns am Anstieg zum Petersberg überraschte. Auf dem Weg zum Gipfel folgten wir überwiegend dem ausgeschilderten Erlebnislehrpfad, der, didaktisch sehr schön aufbereitet, auch für Familien mit Kindern hervorragend geeignet ist. In den Streuobstwiesen und im Magerrasen entdeckten wir neben den häufig vorkommenden blau blühenden Traubenhyazinthen, Akeleien, Wiesensalbei und Karthäusernelken, aber auch schon die etwas seltenere Teufelskralle und zu aller Überraschung konnten wir auch die Orchideenart Nestwurz in natura bewundern.
Weitere Knabenkräuter und viele andere Pflanzen vervollständigten unser botanisches Wissen bis zum Gipfelkreuz auf 504 m ü. NN, welches gleichzeitig einen wunderbaren 360° – Blick auf die schöne Frankenhöhe und das Bad Windsheimer Becken im Norden, einem ehemaligen ausgedehnten Salzsee aus der unteren Keuperzeit frei gibt. Bei einer ausgiebigen Rast genossen wir das Panorama, bevor wir die etwas tiefer gelegenen Hängematten kurz antesteten.
Leider erlaubte die Zeit kein länger anhaltendes Schläfchen in der einladenden Landschaft, da im Waldgasthof Wildbad um 18.00 Uhr ein Tisch im Waldgarten reserviert war und wir noch unsere kleine Waldwanderung zu absolvieren hatten. Nach der erfrischenden Stille, gut gelaunt angekommen, wurden wir sehr freundlich bedient und setzten der entspannenden und trotzdem erlebnisreichen Wanderung ein regional-kulinarisches Krönchen auf.
Dabei sein durften Sylvia und Herbert Gachstatter (vielen Dank für die Organisation und die fachkundigen Erläuterungen), Angelika und Dietmar Weiß.Wer mehr über unsere heimische Pflanzen- und Tierwelt erfahren will, ist herzlich eingeladen, im nächsten Jahr an unserer kleinen naturkundlichen Wanderung teilzunehmen.
Willst Du immer weiter schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah Lerne nur das Glück ergreifen, Denn das Glück ist immer da. Goethe, 1827
Willst Du immer weiter schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah Lerne nur das Glück ergreifen, Denn das Glück ist immer da.