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Langlaufen in Tirol

19.01.2018 - 21.01.2018
Autor: Karin Gomolka und Roland Bräunling
Tour-Nr.: 2018-04-41

Langlaufwochenende im Tannheimer Tal

mit Christine, Harald; Lothar, Sieglinde, Brigitte, Heidi, Daniela, Hermann, Roland u. Karin.

Am Freitag trafen wir uns in Brodswinden am Autohof zur gemeinsamen Weiterfahrt im DAV Bus nach Schattwald. Da wir auf Selbstversorger-Basis untergebracht waren, hatten wir den Bus vollgeladen mit leckeren Sachen zur Stärkung fürs Langlaufen. Nach einem kurzen Zwischenstopp bei Sport Müller in Zöblen, wo unsere Skier gewachst wurden und Karin sich Ski und Skischuhe ausleihen konnte, sind wir am Haus Schattwald angekommen. Wir freuten uns über den vielen Schnee (30 – 40 cm), der das ganze Dorf in eine winterliche Ruhe versetzte. Gleich nach unserer Ankunft machten wir uns zur Loipe auf. Wir starteten das Tal hinauf Richtung Tannheim. Ich (Karin) stand nach ca. 40 Jahren das erste Mal wieder auf Langlaufskiern und habe erst mal geschluckt, weil ich nicht so schnell voran kam wie ich es mir erhofft hatte. Harald gab mir Tipps: Leicht in die Knie gehen, Stockeinsatz neben dem Fuß, den Ski gleiten lassen, mal ein Stück ohne Stöcke, immer schön gleichmäßig, bergab 1 Ski aus der Loipe raus ..….. Zum Glück fiel ich immer in eine weiche Schneedecke, sodass ich keinen einzigen blauen Fleck abbekam. Unsere Tour führte uns um Tannheim herum und wieder zurück. Im Cafe St. Leonhard stärkten wir uns mit leckerem selbst gebackenem Kuchen. Nach unserer Rückkehr nach 5 Stunden und ca. 16 km war es schon stockdunkel. Die schneebedeckte beleuchtete Kirche von Schattwald wies uns den Weg zurück. Am Abend verwöhnte uns Christine mit Spaghetti, Hackfleisch-Gemüsesauce und Salat, was wir in gemeinsamer Küchenaktion zubereitet hatten. In gemütlicher Runde bei netten Gesprächen und Kartenspiel ließen wir uns nicht durch die Werwölfe und Hexen die durch Schattwald schlichen verunsichern, sondern genossen den schönen Abend mit dem einen oder anderen Liebenden und dem immer für Ordnung sorgenden Hauptmann. Zum Abschluss sammelten wir noch eine Runde Hornochsen.

Am nächsten Tag ging es nach ausgiebigem Frühstück Richtung Unterjoch. Auf unserer Strecke fand parallel zu unserer Loipe ein Schlittenhunderennen statt. Es galt aufzupassen, auszuweichen und die Hunde zu bestaunen. Nach vielem Auf und Ab kamen wir erschöpft auf der Alpe Untere Schwande an, wo es wieder leckeren selbst gebackenen Kuchen gab. Frisch gestärkt ging es weiter hinauf nach Oberjoch. Christine und Karin nahmen hier eine Abkürzung, so blieb den Zweien dieser Anstieg und vor allem Abfahrt erspart. Auch Roland, der Langlaufen vor allem von der heimischen Bocksberg-Loipe her kannte und mit der Loipe am ersten Tag gut zurecht kam, kam heute mit dem vielen Auf und Ab sowie den Pflug-Abfahrten an seine Grenzen und machte einige Male mit dem weichen Schnee Bekanntschaft. Wir kehrten nach 6 Stunden und ca. 20 km noch bei Tageslicht zurück. Dank Haralds unendlicher Geduld kam auch ich (Karin) wieder zurück zu unserem Startpunkt. So konnten wir nach Christines leckerem Gyros mit Reis und Hermanns gut gewürztem Tzatziki gemeinsam den Abend genießen.

Am nächsten Morgen war Schneesturm, so dass das Frühstück etwas länger dauern durfte. Nachdem wir unsere Zimmer geräumt hatten, galt es erst mal unsere Autos auszuschaufeln. Dann fuhren wir nach Tannheim, um von dort mit den Langlaufskiern zum Vilsalpsee zu starten. Eine kleine Gruppe entschied sich die Strecke zu Fuß zu gehen. Am Gasthof Vilsalpsee trafen wir uns zur Stärkung und zum Ausklang unseres gemeinsamen Wochenendes. Nach insgesamt 2,5 Stunden und ca. 10 km waren wir zurück am Bus und traten die Heimfahrt an. Schee wor´s, vielen Dank an Christine und Harald für das schöne Wochenende!

Langlaufen in Tirol
Teilnehmer des Langlaufwochenendes