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Wanderung in den Allgäuer Alpen

07.07.2017 - 09.07.2017
Autor: Karin Gomolka, Fotos: Beate König
Tour-Nr.: 2017-06-52

Ein Wochenende auf unserer herrlich gelegenen Skihütte Steibis

Am Freitagmittag starten wir mit dem PKW mit vollbepacktem Kofferraum Richtung Alpen. Wir, das sind Johannes, Angela, Beate, Odette und ich. Nachdem Johannes geschickt den Stau umfahren hatte sind wir am späten Nachmittag müde, aber voller Vorfreude auf das Wanderwochenende auf der Skihütte in Steibis angekommen. Die Hütte liegt mitten im Skigebiet Steibis und ist im Sommer bestens geeignet für Wanderungen auf den zahlreichen markierten Wegen in der Nagelfluhkette.

Nachdem wir unser Lager bezogen und jeder sein Plätzchen gefunden hatte, tranken wir auf der gemütlichen Holzterrasse Kaffee und freuten uns dabei über die herrliche Aussicht auf die nördliche Nagelfluhkette. Auf dem Imberg ließen wir die abendliche Stimmung mit Blick über Steibis auf uns wirken. Wir genossen die Stille, die sich über das Tal ausbreitete und freuten uns auf die Wanderung am nächsten Tag. Auf der Fluh konnten wir sogar bis zum Bodensee sehen. Zum Abendessen ließen wir uns den herzhaften Bergkäse von der Käserei vom Ort schmecken und krabbelten dann bald in unsere Lager. Schließlich hatten wir am Samstag eine große Wanderung vor.

Gut ausgeruht und frisch gestärkt starteten wir am nächsten Morgen mit dem Abstieg ins Tal zur Hochgratbahn. Die Gondeln brachten uns gemächlich aber sicher zum Hochgrat. Von dort machten wir uns gleich auf den Weg über den Seelekopf zum Hohenfluhalpkopf. Wir staunten über den einmaligen Rundblick auf die umliegenden Bergketten. Nach einer kurzen Trinkpause ging es auch gleich weiter über den Eineguntkopf zur Falkenhütte. Hier stärkten wir uns mit Suppe und leckeren hausgemachten Kuchen, um den Aufstieg zum Falken zu bewältigen. Zum Abschluss erstürmten wir das Gipfelkreuz auf dem Hohen Häderich und bewunderten die beeindruckende Aussicht.

Nachdem wir uns auf der Alpe Glutschwanden kurz gestärkt haben sind wir schnellen Schrittes zur Skihütte zurück und haben es gerade noch vor dem starken Hagelschauer geschafft.

Am Sonntag verschwand die komplette Nagelfluhkette im Nebel. Deshalb entschieden wir uns vorerst für ein ausgedehntes gemütliches Frühstück. Nachdem wir alles eingepackt und geputzt hatten, zeigte sich die Sonne wieder und so konnten wir noch die Fluhrunde mit stetem Blick auf die Nagelfluhkette laufen. Wieder hatten wir großes Glück und kamen kurz vor dem starken Regen zurück. Wir packten unsere Taschen ins Auto und Johannes hat uns alle wohl behalten wieder nach Ansbach zurück gebracht.

Vielen Dank Johannes für das schöne Wander-Wochenende!

                                                                                               

Blick aus dem Küchenfenster auf das Imberg-Haus
Johannes mit seiner Mädels-Schar
Am Gipfel des Hohen Häderichs