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Ansbacher Hütte

Steckbrief: Ansbacher Hütte (2376 m)

  • Lage: Politisch Österreich - Tirol (Anlage Wanderkarte)
  • Geographisch: Lechtaler Alpen
  • Geologisch: Nördliche Kalkalpen
  • Bestand: Alpenvereinshütte der Sektion Ansbach
  • Bewirtschaftung: Anfang Juli bis Ende September
  • 81 Schlafplätze (27 Zimmerlager, 54 Lager), während der nicht bewirtschafteten Zeit steht ein unversperrter Winterraum mit 16 Schlafplätzen allen Besuchern offen, die die Hüttenordnung anerkennen
  • Versorgung überwiegend durch Materialseilbahn

Öffnungszeiten:
Anfang Juli bis Ende September

Hüttenwirtin:
Barbara Nöbl, Quadratsch 62a, A-6551 Pians
Tel. Berg:  0043 / 664 / 1431009

Tel. Tal:  0043 / 5442 / 66713

Internet: 0180 / 19933225118 (3,9 ct/min vom Festnetz, Mobilfunk max. 42 ct/min.)
e-mail: ansbacherhuette@tirol.com
www.ansbacherhuette.at

Spezialitäten: Kaiserschmarrn, Grillkotelett

Hüttengebühren: Erwachsene Junioren Jugend Kinder
AV-Mitglieder:        
Zimmerlager: 10 Euro 10 Euro 8 Euro 4 Euro
Lager:   8 Euro  6 Euro 4 Euro 0 Euro
Nicht-AV-Mitglieder:        
Zimmerlager: 20 Euro 20 Euro 16 Euro 8 Euro
Lager: 15 Euro 10 Euro 6 Euro 0 Euro

Es gilt die aktuelle Gebührentafel auf der Hütte.

Hüttenwart:
Alfred Pfister
Tel. 09827/7579 
e-mail: huettenwart-lechtal@dav-ansbach.de

Wegewart:
Simon Gerald
e-mail: wegewart-lechtal@dav-ansbach.de
Tel. 09843/1899

 Anfahrt:

  • Über die A 7 und A 96 nach Bregenz und durch den Pfändertunnel nach Österreich,auf der E 60 Richtung St. Anton und Landeck bis zur Ausfahrt Schnann weiterfahren.
  • Über die A 9 und A 95 nach Garmisch-Partenkirchen und über den Fempass in Österreich wieder auf die E 60 Richtung Bregenz bis zur Ausfahrt Flirsch

Aufstieg:

  • von Schnann (1167 m) auf dem Wanderweg 633 über die Fritzhütte (1727 m) zur Ansbacher Hütte (3,5 Std.), alternativ über die Schnanner Klamm zur Fritzhütte (etwa gleiche Zeit)
  • von Schnann auf dem Wanderweg 635 am Schnanner Bach entlang bis zum Alperschon-Joch (2303 m) und weiter auf dem Europäischen Fernwanderweg E4 über das Flarsch-Joch (2464 m) zur Ansbacher Hütte
  • von Flirsch (1 154 m) zur Fritzhütte und weiter zur Ansbacher Hütte (3,5 Std.)
  • von Flirsch hoch über der Talflanke des Grießbachtales zur Ansbacher Hütte (3,5 Std)
  • von Bach über  Madau (Benutzung des Linienbusses möglich) auf dem Wanderweg 635 das Alperschontal bis zum Knappenboden hinauf und weiter auf dem E 4 und das Flarsch-Joch zur Ansbacher Hütte (5 Std.)

Fernwanderwege:

  • Europäischer Fernwanderweg E 4 alpin (alpine Variante) von den Pyrenäen zur Peloponnes, Teilabschnitt Kaiserjoch-Hütte über die Ansbacher Hütte zur Memminger Hütte
  • Weitwanderweg 601 (Nordalpenweg), Teilabschnitt identisch mit E 4

Höhenwege und Übergänge:

  • Kaiserjochhaus über das Hinterseejöchl (2484m) in ca. 4,5 Std.
  • Frederic-Simms-Hütte (4 Std.)
  • Memminger Hütte über die Grießlscharte (2632 m) in ca. 5,5 Std.
  • Augsburger Hütte (8-10 Std., nur für Geübte!)
  • Augsburger Höhenweg, von der Augsburger Hütte zur Ansbacher Hütte auf dem Weg Nr.. 633 über den Dawin-Kopf (2968 m), die Dawin-Scharte (2650 m), die Parseier-Scharte (2604 m) mit Roland-Ritter-Biwak, das Winter-Joch (2528 m) und die Kopf-Scharte (2484 m), nur für Geübte!

Neu entwickelt und initiiert wurde der Adlerweg, der in St. Johann und der Gaudeamushütte beginnt und mit der Ulmer Hütte schließlich in St. Anton endet. Siehe auch www.adlerweg.tirol.at! Eine mit dem Weg Nr. 601 identische Variante (V 22, V 23) führt von der Memminger Hütte über „steile Wiesenflanken und Schuttreisen“ zur Ansbacher Hütte und von dort „auf schwindelnder Höhe“ zum Kaiserjochhaus.

Gipfelziele:

  • Samspitze (2624 m), unser Hausberg, leicht aber lohnend mit schöner Sicht ins Verwall (eine gemütliche Stunde) 
  • Stierkopf (2589 m)
  • Vorderseespitze (2889 m, 3 Stunden)
  • Feuerspitze (2852 m, 3 Stunden)
  • Wetterspitze (2895 m, 4 Stunden)
  • Freispitze (2884m, 5 Stunden)
  • Parseier Spitze (3036 m), einziger Dreitausender der Nördlichen Kalkalpen
  • Dawin-Kopf (2968 m)

Arbeitsgebiet gemäß DAV:

  • Südliche Begrenzung: Stanzer Tal
  • Westliche Begrenzung: von Pettneu über die Wetterspitze bis fast zum Lechtal hoch
  • Nördliche Begrenzung: bis zum Madau-Bergheim im Alperschonbachtal
  • Östliche Begrenzung: von Flirsch über die Freispitze bis Madau

Nachbargebiete:

  • TKI (Österreich) mit Hoher Riffler (3168 in) und Edmund-Graf-Hütte (2375 m)
  • Niederelbe mit Madaunspitze (2961 m) und Niederelbehütte (2310 m), Zufahrt über Trisanna-Tal
  • Leutkirch mit Fallesinspitze (2769 m), Leutkircher Hütte (2261 m) und Kaiserjoch-Hütte (2310 m)
  • Stuttgart mit Grießtaler Spitze (2622 m), Simms-Hütte (2002 m) und Edelweiß-Haus (1530 m) im Kaisertal mit Vallugablick
  • Memmingen mit Freispitze (2884 m) und Memminger Hütte (2242 m)
  • Augsburg mit Parseier Spitze (3036 m), Eisenspitze (2856 m), Augsburger Hütte (2289 m) und Roland Ritter-Biwak (2604 m) auf der Parseier Scharte
  • Wandervergnügen am Schnanner Bach - Schwergewichte sind beim DAV bekanntlich versichert!

Sport- und Erholungsmöglichkeiten:

  • Alpines Wandern
  • Klettern (Schnanner - Klamrn)

Ziele und Aufgaben:

  • Wartung und Pflege dieser außerordentlich schön gelegenen hochalpinen Berghütte
  • Pflege und Unterhalt der Wanderwege
  • Förderung und Erhalt des Naturraumes durch aktive Maßnahmen und durch Sensibilisierung des eigenen Denkens und Handelns bezüglich des empfindlichen Gleichgewichtes zwischen Mensch, Technik und Natur in einer erhabenen und einzigartigen Umgebung.

Entwicklungen im Jahr 2006:

Am 08./09. Juli 2006 feierten wir auf der Ansbacher Hütte das 100-jährige Jubiläum unserer Hütte.
Dank des Einsatzes vieler ehrenamtlicher Helfer und der unermüdlichen Mithilfe von Barbara und Erwin Nöbl, samt Familie und Freunden, konnten wir ein gelungenes Fest feiern, welches vielen Helfern und Gästen gerne in Erinnerung bleiben wird und uns viel positive Resonanz einbrachte. 
Nach dem Abzug der Hilfstruppen blieb, zumindest für diese Saison,  eine erweiterte Terrasse zurück, die im Juli und September eifrig genutzt wurde, während der August sich recht winterlich zeigte.

Ein weiterer Höhepunkt war die Spende eines kompletten Satelliten-Telekommunikationssystem durch die Firma Fuchs Elektronik GmbH mit dem nun über Satellit telefoniert werden kann, sowie Internet und e-mail genutzt werden können. Das mit der Firma Fuchs kooperierende Partnerunternehmen surfAN bietet uns mit dem Tarifmodell surfSAT Alpin außerdem sehr günstige Abrechnungsmodalitäten an.
Aufgaben für 2007:   Die Arbeiten 2007 konzentrieren sich diesmal auf den Wegebau und die neue Beschilderung. Im Frühsommer 2007 sollen die neuen Schilder aufgestellt werden und gleichzeitig die Wege ausgebessert und zum Teil neu versichert werden. Für diese anspruchsvolle Aufgabe benötigen wir eine Gruppe konditionsstarker Frauen und Männer, die für ein paar Tage in unserem Arbeitsgebiet der Ansbacher Hütte tätig sein können. 
Außerdem beginnen wir 2007 mit der Planung für ein neues Energiekonzept, einschl. einer neuen Bedachung für das alte Wirtschaftsgebäude.