3-Tages-Bike-Tour durch den Odenwald

16.09.2016 - 18.09.2016
Autor:
Tour-Nr.: 2016-02-93

Nach dem Königsstuhl noch auf (in) die Schnitzelbank...

1. Tag: Heppenheim an der Bergstraße - Güttersbach

40 km, 1000 Höhenmeter

An einen Freitagmorgen mit Bilderbuchwetter machten wir uns zu acht auf den Weg nach Heppenheim, Bergstraße. Nachdem sich auf dem Weg herausstellte,  dass es davon zwei gibt, kamen beide Fahrzeuge nach kurzer Irrfahrt in Heppenheim an.

Noch am Vormittag machten wir uns dann noch bei schönstem Wetter mit dem Bike auf den Weg. Der Wetterbericht versprach uns für den Nachmittag  und die beiden anderen Tage aber leider lichten Regen. Die folgende Etappe führte uns in einem leichten Bogen über Lindenfels, Weschnitz, Grasellbach nach Güttersbach. „Leicht wellig“ ging unser Weg  durch den Wald, so dass es zwischendurch immer schön war, mal die Sonne und die Aussicht zu genießen. Die Wege waren meist schöne Waldwege.

In der Drachenhöhle in Lindenfels bei einem „russischen Polen“ bekamen wir unsere wohlverdiente  Einkehr. Nach richtig leckerer und günstiger Stärkung ging es „leicht wellig“ weiter. Und wie es manchmal so ist, haben wir uns das Beste für den Schluss aufgehoben, denn ein richtig geiler Trail spuckte uns am Haus Schönblick in Güttersbach aus. Zu dritt machten wir uns dann nach einem wohlverdienten Bierchen noch mal auf den Weg, um den letzten Teil des Trails nochmals zu genießen. Und das Wetter hielt auch. Erst am Abend tröpfelte es ein paar wenige Tropfen.

Ein klasse Tag  endete schließlich mit Wellness, einem leckeren Abendessen vom Buffet und einem ebenso erfolgreichen Freestyle-Kegelabend.

2.Tag: Güttersbach - Eberbach / 60 km, 1400 Höhenmeter

Los gings mit einem ausgiebigen Frühstück im bestens geführten und lohnenswerten Hotel `“Schönblick“ in Güttersbach, einem Ortsteil von Nassautal. Der Wettergott war uns wieder wohlgesonnen und wir konnten gut gestärkt in den zweiten Tag starten. Nach kurzer Asphaltstrecke, bergauf zum Einpedalieren, haben wir der Zivilisation den Rücken gekehrt und sind in beschauliche und einsame Wald- und Forstwege abgebogen. Erstes Etappenziel war der wunderbar gelegene Marbacher Stausee. Anschließend wurden auch schon die meisten Höhenmeter des Tages angepeilt und mit einigen abwechslungsreichen Unterbrechungen auf versteckten Single-Trail-Pfaden und einer Cappuccino-Pause waren wir schon auf der Suche nach dem richtigen Wirtshaus im Odenwald, was allerdings an einem Samstagvormittag, in einer Gegend in der es kaum Häuser und Ortschaften gibt, schon schwierig war.Nach der Mittagspause und der Erkenntnis, dass man Käsespätzle besser in der Gegend essen sollte, wo sie auch herkommen, war das nächste Ziel einer der höchsten Erhebungen im Odenwald - der „Katzenbuckel“. Auf dem Vulkankegel mit 629 m Höhe konnte man einen wunderbaren Ausblick genießen und einen Blick auf den „Königsstuhl“ werfen, der am nächsten Tag angepeilt war.Der Weg abwärts wechselte sich ab mit lohnenden und technisch gespickten Singletrails sowie rasanten Forstwegabfahrten. Auf halber Höhe konnten wir noch die Reste einer mittelalterlichen Befestigung bewundern.Das Tagesziel  Eberbach war nur noch einen Katzensprung entfernt und hinab ins Tal ging`s über steile Treppen, die auch von einigen Könnern abgefahren wurden.Am Ortsrand von Eberbach waren allerdings die Treppenabsätze für alle kein Hindernis und so erreichten wir trockenen Fußes bzw. Rades unseren Gasthof „Grüner Baum“  mit dem Namen des unaussprechlichen griechischen Gastwirts.

3. Tourtag: Eberbach - Heidelberg / 40 km, 500 hm

Früh am Morgen weckt uns ein mittleres......nein eher ein starkes Prasseln an den Scheiben des Hotels. Aber eigentlich spielte das keine Rolle, denn der Königstuhl verspricht uns gute Trails.

Also schnell noch gefrühstückt, Regenjacke drüber und los ging’s Richtung Heidelberg!

Nach einer 30 km langen Fahrt am Neckar und einem finalen Anstieg erreichten wir dann den Königstuhl...den mit 567,8 m ü.NHN höchsten Berg des kleinen Odenwaldes.

Eine knifflige Trailabfahrt, bei der dem ein oder anderen so einiges an Fahrkönnen abverlangt wurde, brachte uns im Anschluss direkt bis zum Schloss Heidelberg. Zum Abschluss der Tour ging’s noch gut gelaunt in die Altstadt. Die Schnitzelbank hat uns nach einer sehr gelungenen Tour durch den Odenwald dann noch gut verköstigt.

Super Tour, gerne wieder !!!

Tourstart in Heppenheim
Energiespeicher aufgefüllt in der Drachenhöhle
Jörg In Action
Kegelrunde im Hotel
Auch im Odenwald kann man biken
Ein Ausblick auf das Schloss Heidelberg
Glücklich angekommen nach der Fahrt vom Königsstuhl
Abschlussetappe in der Schnitzelbank